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1.3 Atommodelle:

1.3.1 Demokrit (400 vor Chr.; Athen): 

  • Atome sind die kleinsten, unteilbare Einheiten


1.3.2 Kugelteilchenmodell (KTM), Kugelmodell (John Dalton, 1803)

Jeder Stoff ist aus kleinsten Teilchen aufgebaut, die nicht sichtbar gemacht werden können. 
Man benutzt deshalb eine Modellvorstellung: das Kugelteilchenmodell. Für die kleinsten Teilchen gilt:


a) sie sind kugelförmig und unteilbar;
b) jeder Reinstoff besitzt für ihn charakteristische Teilchen mit bestimmter Masse und Größe;
c) zwischen den Teilchen tritt leerer Raum auf;
d) zwischen den Teilchen wirken Anziehungskräfte;
e) die Teilchen sind ständig in Bewegung;
f) mit steigender Temperatur bewegen sich die Teilchen kräftiger.


Experiment: 

Beobachtung:

Experiment zeigt, dass 100 mL Wasser zusammengemischt mit 100 mL Alkohol ein kleineres Volumen als 200 mL ergibt. 

Bei der Mischung von Alkohol und Wasser ist das Gesamtvolumen der Mischung kleiner als die Summe der beiden Teilvolumina.


Hypothese:
Die kleineren kugelförmige Teilchen setzen sich in die Lücken der größeren kugelförmigen Teilchen (Bsp. Senf + Erbsen)

Beachte:

  1. Das Kugelteilchenmodell soll den Aufbau der Stoffe veranschaulichen.
  2. Das KTM ist keine Darstellung oder Kopie der Wirklichkeit.
  3. Das KTM erfasst nur wenige Aspekte der Wirklichkeit.
  4. Jedes Modell in den Naturwissenschaften hat seine Grenzen; es ist mehr oder weniger brauchbar, je nachdem, wie viele Beobachtungen es vereinigt und Voraussagen es zulässt.